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e-Medikation und e-health weiter auf Vormarsch

Die e-Medikation wurde in den drei Bundesländern Vorarlberg, Steiermark und Kärnten flächendeckend erfolgreich eingeführt, Tirol und Salzburg folgen noch heuer


Vorarlberg war das erste Bundesland, das Anfang 2018 die e-Medikation flächendeckend eingesetzt hat. Danach folgten die Steiermark und Kärnten. Mittlerweile verwenden bereits 1622 Ärztinnen und Ärzte sowie 344 Apotheken diese Funktion der elektronischen Gesundheitsakte ELGA. Rund 7,4 Millionen Verordnungen wurden bereits in e-Medikation gespeichert.

Die nächsten Bundesländer für den österreichweiten Rollout folgen im Herbst mit Tirol und Salzburg, Oberösterreich startet Ende des Jahres. Niederösterreich, Burgenland und Wien folgen im ersten Halbjahr 2019. Mit 19. September 2019 wird die e-Medikation in ganz Österreich dann flächendeckend im Einsatz sein.

„Die Sozialversicherung hat sich lange und intensiv für dieses großartige Projekt eingesetzt,“ erklärt Dr. Alexander Biach, Vorsitzender des Verbandsvorstands der österreichischen Sozialversicherungsträger im Rahmen des Forum Alpbach. „Umso mehr freuen wir uns, dass die e-Medikation nun bereits in drei Bundesländern für unsere Versicherten in den Arztordinationen und Apotheken zum Einsatz kommt und auch spürbar wird. Denn unerwünschte Wechselwirkungen von Medikamenten sind ein nicht zu unterschätzendes Risiko für Patientinnen und Patienten. Wir wissen, dass drei Arzneimittel gemeinsam eingenommen - statistisch gesehen - bereits drei Wechselwirkungen auslösen könnten. Fünf Arzneimittel hingegen lösen theoretisch bereits zehn Wechselwirkungen aus. Dabei sind besonders auch die rezeptfreien Medikamente zu beachten, die eine überproportional hohe Rate an Wechselwirkungen verursachen. Mengenmäßig betrachtet ist jede zweite Arzneimittelpackung, die in der Apotheke verkauft wird, ein rezeptfreies Präparat. Daher sind wir überzeugt davon, dass unser Gesundheitssystem mit der e-Medikation einen gewaltigen Entwicklungssprung in Richtung Patientensicherheit machen kann“.

Mehr Informationen siehe Presseunterlage:
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