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e-card Services

Folgende Services stehen Teilnehmern am e-card System zur Verfügung:


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Arzneimittelbewilligungsservice ABS

Medikamente mit e-card Mit dem Service ABS haben Vertragsärzte der Sozialversicherung und Krankenanstalten die Möglichkeit, die Bewilligung von chefarztpflichtigen Arzneispezialitäten über die e-card Infrastruktur online zu beantragen. Es können bis zu 10 bewilligungspflichtige Verordnungen für einen Patienten auf einmal elektronisch an den chef- und kontrollärztlichen Dienst der Sozialversicherung übermittelt und dessen Rückantwort empfangen werden. Die Antwortzeit des chefärztlichen Dienstes liegt dabei im Schnitt bei rund fünf Minuten.
Einer Bewilligungsanfrage können bis zu zehn Anlagen (jpeg, jpg, png, gif, tiff, tif, pdf und xml) angehängt werden. Diese Funktion steht nur Vertragspartnern mit Rezepturrecht zur Verfügung.

Die Vorteile von ABS:

  • Es entfällt das oft mühsame und langwierige Einholen der Entscheidung des chef- und kontrollärztlichen Dienstes per Fax oder auf dem Postweg.
  • Das System ist benutzerfreundlich und auf den Rezeptinhalt abgestimmt.
  • Die Rückantwortzeiten des chef- und kontrollärztlichen Dienstes werden verkürzt
  • Auf Ablehnungen kann sofort reagiert und gegebenenfalls ein Alternativpräparat verordnet werden.
  • Der Patient erhält ein Rezept mit bereits bewilligten Verordnungen.

Details zu diesem Service siehe Vertragspartner-Benutzerhandbuch Arzneimittel-Bewilligungsservice.

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elektronisches Arbeitsunfähigkeitsmeldungsservice eAUM

eAUM_e-card_2014.jpg Das Service „elektronische Arbeits(un)fähigkeitsmeldung“ steht seit Mai 2009 für Vertragspartner der Sozialversicherung zur Verfügung und umfasst die elektronische Erfassung der Arbeits(un)fähigkeitsmeldung, die Übertragung an die Sozialversicherung und ein österreichweit einheitliches Formular, welches vom Arzt für die Patienten ausgedruckt wird.

Mit dem Service eAUM kann der Arzt die Meldung über einen Krankenstand direkt aus seiner EDV über die e-card Infrastruktur an den zuständigen Krankenversicherungsträger schicken. Die Arbeitsunfähigkeitsmeldung und natürlich auch die Arbeitsfähigkeitsmeldung (nach Beendigung des Krankenstandes) erfolgen somit ohne Zeitverzögerung und mit geringerem administrativem Aufwand. Der Patient bekommt weiterhin einen (österreichweit einheitlichen) Ausdruck der Arbeits(un)fähigkeitsmeldung zur Vorlage für den Dienstgeber.

Mit der Weiterentwicklung des e-card Service „elektronische Arbeitsunfähigkeitsmeldung eAUM“ stehen neue Funktionen zur Verfügung. Details dazu finden Sie im Merkblatt eAUM sowie im Vertragspartner-Benutzerhandbuch.

linkMerkblatt eAUM (122.5 KB)

linkBedienungsanleitung eAUM (2.1 MB)

linkFolder eAUM (2.2 MB)

linkeAUM FAQ (173.5 KB)

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Brustkrebs-Früherkennung BKF

In Österreich wurde im Jänner 2014 ein qualitätsgesichertes Programm zur Früherkennung von Brustkrebs eingeführt. Es ersetzt alle Mammographie-Angebote zur Früherkennung von Brustkrebs vor 2014. Ziel ist es, Brustkrebs früh zu entdecken um ihn mit bestmöglichem Erfolg behandeln zu können.

Mehr Informationen finden Sie unter:  www.frueh-erkennen.at

FAQ, Datenblätter

Im folgenden FAQ-Dokument finden Sie häufig auftretende Fragestellungen sowie grundsätzliche Informationen zum Brustkrebsfrüherkennungs-Programm bzw. e-card Service BKF. Dieses Dokument wird laufend um neue Inhalte erweitert.

linkBKF FAQ v2.4 (568.8 KB)

Eine Übersicht über die aktuell zur Verfügung stehenden BKF-Datenblätter finden Sie nachfolgend.

linkBKF-Datenblätter (424.0 KB)

BKF-Textbausteine

Nachfolgend werden zur Verwendung empfohlene Textbausteine angeboten:

  • "BIRADS-Erklärung für Befund bei Früherkennungsuntersuchung",
  • "Textbaustein Anamneseblatt - Aufklärung BKFP - Mammographie/Brustultraschall",
  • "Benachrichtigung der Vertrauensärztin bzw. des Vertrauensarztes" und
  • "Information - PatientInneninformation kurative Mammographie/Brustultraschall"

"BIRADS-Erklärung für Befund bei Früherkennungsuntersuchung" und
"Textbaustein Anamneseblatt - Aufklärung BKFP - Mammographie/Brustultraschall" stehen auch in den Sprachen Englisch, Serbisch und Türkisch zur Verfügung.

Deutsch:

linkBKF Textbausteine DE (89.4 KB)

Weitere Sprachen:

linkBKF Textbausteine (ENG, TR, SRB) (198.9 KB)

BKF-Feedbackberichte

Die Feedbackberichte zu BKF können, anders als das Referenzbild-Annahmeservice ausschließlich über den Mehrwertdienst(MWD)-Kanal des GIN bzw. eHI-Net (nicht über das Internet) bezogen werden. Das folgende Dokument bietet eine Kurzbeschreibung zur Überprüfung des MWD-Kanals zum Abruf der BKF-Feedbackberichte.

linkBKF Feedbackberichte v1.0 (184.5 KB)

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Datenabfragesystem DAS - Infotool für den Erstattungskodex IEKO

IEKO dient der Abfrage des ökonomischen Vergleichs und somit zur Unterstützung der ökonomischen Verschreibweise.  Dem Vertragspartner wird die Möglichkeit der Suche von Arzneispezialitäten, welche im elektronischen Erstattungskodex einen Eintrag finden, auf Basis ihres Namens oder ihres Wirkstoff es angeboten. Für die gewählte Arzneispezialität kann anschließend ein ökonomischer Vergleich durchgeführt werden. Dabei wird immer der monatlich aktuelle Datenbestand abgefragt.

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Dokumentationsblattannahme-Service DBAS

Mit diesem Service wird die elektronische Erfassung, Verschlüsselung und Weiterleitung der Dokumentationsblätter für die Vorsorgeuntersuchung und für Therapie Aktiv ermöglicht.

Berücksichtigt werden dabei:

  • Befundblatt Allgemeines Programm
  • Dokumentationsblatt PAP-Abstrich
  • Dokumentationsblatt Mammographie
  • Dokumentationsbogen Therapie Aktiv Diabetes mellitus Typ 2
  • Befundblatt Koloskopie (Pilotierung auf freiwilliger Basis)

Jeder berechtigte Arzt kann damit Dokumentations-/Befundblätter:

  • schrittweise erstellen
  • exportieren bzw. importieren
  • an das e-card System übermitteln
  • ausdrucken
  • Empfangsbestätigungen abfragen und speichern

Vorteile für den Arzt:

  • Die Verschlüsselung der sensiblen Daten der Dokumentationsblätter erfolgt bereits auf der GINA und somit in der Ordination des Arztes.
  • Die Übermittlung der Dokumentationsblätter erfolgt rasch und sicher über das e-card System.
  • Erhöhte Qualität der Dokumentationsblätter, da Personen- sowie Anspruchsdaten direkt vom e-card System zur Verfügung gestellt werden. Der Arzt erspart sich die Eingabe von Daten.
  • Nach erfolgreichem Absenden der Dokumentationsblätter an das e-card System erhält der Arzt sofort eine Empfangsbestätigung, die als Nachweis der Übermittlung an die zuständigen Verrechnungsstellen gilt.
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Therapie Aktiv Verwaltung / Disease Managment Program TAV / DMP

Therapie Aktiv - Diabetes im Griff Therapie Aktiv-Ärzte haben mit dem e-card Service "TAV/DMP" die Möglichkeit ihre Patienten zu administrieren, indem folgende Abläufe elektronisch über das e-card System abgewickelt werden können:

  • Einschreibung von Patienten in das Programm Therapie Aktiv - Diabetes im Griff
  • Nachverfolgung der Einschreibungen
  • Ausschreibung von Patienten aus dem Programm Therapie Aktiv - Diabetes im Griff
  • Abfragen über betreute Patienten bzw. dem Betreuungsverhältnis
  • Abrufen administrativer Informationen, die von der Therapie Atkiv Administrationsstelle bereitgestellt werden

Weitere Informationen zum Programm Therapie Aktiv sind auf der  Homepage zu finden.

Die Erfassung und anschließende Übermittlung der Therapie Aktiv Dokumentationsbögen über das e-card System wird durch das Service DBAS ermöglicht.

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Konsultationsverwaltung KONV / KSE

e-card und LAN-CCR Mit Hilfe des e-card Systems kann unter anderem der Leistungsanspruch eines Patienten zuverlässig und prompt festgestellt werden. Die e-card ist die Schlüsselkarte des Patienten, die er dem Arzt bei jeder Konsultation übergibt. Der Arzt erhält mit diesem „Schlüssel“ Zugriff auf die Anspruchsdaten des Patienten.

Weiters dient die e-card als Nachweis gegenüber dem Krankenversicherungsträger, dass der Versicherte (bzw. Anspruchsberechtigte) in der Ordination anwesend war, um eine Behandlung in Anspruch zu nehmen.

Details zur Konsultationsverwaltung finden Sie im Vertragspartner-Benutzerhandbuch Konsultationsverwaltung.

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Präoperative Befundung PROP

e-card und Stethoskop Das Service PROP ist ein Online-Tool zur Abklärung der Präoperativen Diagnostik bei elektiven Operationen über das e-card System. Konkret können damit berechtigte ÄrztInnen im Rahmen der Vorbereitung auf eine geplante Operation relevante Anamnesedaten erfassen und damit eine Untersuchungsliste – basierend auf der Bundesqualitätsleitlinie zur integrierten Versorgung von erwachsenen Patientinnen und Patienten für die präoperative Diagnostik bei elektiven Eingriffen (BQLL PRÄOP) - für die präoperative Abklärung ermitteln.

Dadurch können überflüssige Untersuchungen vermieden und die Prozessqualität sowie die Organisationsabläufe in der präoperativen Abklärung verbessert werden.

Das e-card Service PROP ermittelt ausschließlich die Liste an notwendigen Untersuchungen. Die Befunde (Labor, Radiologie, etc.) sind nicht Teil von PROP und werden NICHT im e-card System gespeichert.

Seit Release R14a (Mai 2014) steht PROP bundesweit allen niedergelassenen ÄrztInnen als sozialversicherungs-unabhängiges Expertensystem zur Verfügung (keine Abrechnungsmöglichkeit, keine Konsultationsbindung).

Die Nutzung des Services als SV-unabhängiges Expertensystem ist freiwillig.

Die bestehenden Vereinbarungen in Salzburg hinsichtlich der Möglichkeit zur Nutzung als SV-Service mit Konsultationsbindung und Abrechnungsmöglichkeit behalten ihre Gültigkeit.

Bei Fragen zur Verrechnung von PROP in Salzburg wenden Sie sich bitte an den zuständigen Krankenversicherungsträger.

Kurzanleitung PROP und Vertragsparnter-Handbuch

Um ÄrztInnen und deren MitarbeiterInnen den Umgang mit dem neuen Service zu erleichtern, steht eine Kurzanleitung zur Bedienung des e-card Service PROP sowie das Vertragspartner-Benutzerhandbuch zur Verfügung. Weiters finden Sie hier das Dokument "Medizinische Erläuterungen zur Erfassung der Risikofaktoren".

link Kurzanleitung PROP erfassen für Ärzte_WEB (1.9 MB)

linkKurzanleitung PROP Befunde suchen (843.9 KB)

linkHB Präoperative Befundung (PROP) (2.6 MB)

linkPROP medizinische Erläuterungen (187.2 KB)

Anleitung zur Nutzung der Weboberfläche des e-card Systems

linkAnleitung Nutzung Weboberfläche (284.4 KB)

Mehr dazu im PROP FAQ

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Sozialversicherungsnummernabfrageservice SAS

Sollte ein Patient seine e-card nicht vorweisen können und auch die Sozialversicherungsnummer nicht wissen, ist über das e-card System über gesicherte Verbindungen im Gesundheits-Informations-Netz (GIN) eine Abfrage der Sozialversicherungsnummer möglich. Details zu diesem Service finden Sie im Vertragspartner-Benutzerhandbuch, Allg. Teil, Seite 39.

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Security Token Service STS

986964_STS-Logo.jpg Das Security Token Service (STS) des e-card-Systems ist eine einfache, sichere und österreichweite generische Lösung zur Bescheinigung der Identität von (am e-card-System angebundenen) Vertragspartnern (z.B. Ärzten, Apotheken) gegenüber Anwendungsanbietern (z.B. Betreibern von Portalen mit e-health Anwendungen). Anwendungsanbieter können damit Vertragspartnern mithilfe eines einfachen Rollen- und Rechtesystems, aber ohne eigene Benutzerverwaltung, Zugriff auf ihre Anwendungen und Daten bieten.

STS bietet neben der sicheren Authentifizierung außerdem die Möglichkeit, Kontakte zwischen Vertragspartnern und Patienten zu bestätigen („Kontaktbestätigung“). Damit kann der Anwendungsanbieter prüfen, ob ein Behandlungsverhältnis zwischen Vertragspartner und Patient vorliegt bzw. in einem definierten Zeitraum vorlag.

STS wird mittels des internationalen Standards SAML 2.0, zur sicheren Authentifizierung von Personeneigenschaften bzw. Rollen umgesetzt. Die Funktionsweise besteht darin, dass ein Token der Anwendung eines Anwendungsanbieters bestätigt, dass ein Vertragspartner und ein Patient authentifiziert wurden und zwischen diesen ein Behandlungsverhältnis besteht.

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Versichertendatenabfrageservice VDAS

Dieses Service ermöglicht es alle sozialversicherungsrelevanten Daten (u. a. Versicherungsträger, Rezeptgebührenbefreiung) online vom e-card System abzufragen, z. B. um zielgerichtet und korrekt eine Kostenübernahmeanfrage an den zuständigen Krankenversicherungsträger zu stellen. Weiters liefert VDAS stichtagsaktuelle Versichertendaten. D.h. konnte beim Patientenkontakt (z.B. Aufnahme im Krankenhaus oder Transport mittels Rettungsdienst) der Versicherungsstatus nicht festgestellt werden, kann zu einem späteren Zeitpunkt, z.B. bei der Verrechnung mit Eingabe der Sozialversicherungsnummer und des Namens der zum Zeitpunkt des Kontaktes gültige Versicherungsstatus abgefragt werden.