Auf der der Vorderseite der e-card sind Name, Titel und Sozialversicherungsnummer des Karteninhabers sowie die Kartenfolgenummer aufgedruckt. Zusätzlich befindet sich auf der Kartenoberfläche noch die Nummer der e-card Sercviceline sowie die Web-Adresse der österreichischen Sozialversicherung.
Alle am Kartenkörper aufgedruckten Daten sowie das Geschlecht und das Geburtsdatum sind zusätzlich am Chip gespeichert. Vor- und Familienname sind mit und ohne diakritische Zeichen gespeichert.
Informationen über den Versicherungsstatus — das heißt, ob und bei welchem Krankenversicherungsträger ein Patient versichert ist - oder eine eventuelle Rezeptgebührenbefreiung werden durch die Anspruchsprüfung beim Einlesen der e-card überprüft. Diese Daten sind nicht auf der Karte selbst, sondern in der Betriebszentrale des e-card Systems gespeichert.
Die e-card enthält "schlummernde" Signaturfunktionen. Somit kann die e-card nach Erwerb eines entsprechenden Zertifikates auch als Bürgerkarte verwendet werden.
Auf der neuen Kartengeneration (im Einsatz seit 2010) sind die Buchstaben „sv“ für Sozialversicherung in Blindenschrift am Kartenkörper aufgebracht. Die e-card ist damit die erste Karte in Österreich, die dieses Zusatzservice bietet. Die neue e-card mit Blindeschrift steht für das Bekenntnis der Sozialversicherung zu einer barrierefreien Nutzung des Gesundheits- und Sozialsystems. ZIel dabei ist es, Hürden abzubauen und jedem Versicherten zu helfen, seine Lebensqualität, wo immer es möglich ist, zu verbessern.
Zwei Nachweise auf einer Karte
Die EKVK besteht vorerst aus optisch lesbaren Daten in einer Tabelle, die auch im Chip gespeichert sind.
