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e-Medikation: einfach, sicher, schnell
Gerade ältere und chronisch kranke Menschen nehmen oft eine Reihe verschiedener Arzneimittel ein, die nicht nur vom Hausarzt, sondern auch durch Fachärzte oder im Krankenhaus verordnet werden, oder ohnehin rezeptfrei in der Apotheke besorgt wurden. Wie eine Reihe von Studien gezeigt hat, kommt es hierbei nicht selten zu Mehrfachverordnungen oder unerwünschten Wechselwirkungen, die eine nicht zu unterschätzende Gefahr für den Patienten darstellen können. Aber auch junge Menschen oder sogar Kinder können von unerwünschten Wechselwirkungen betroffen sein:  Egal, ob Antibabypille, Antibiotika, Hustensaft, Schmerz- oder Erkältungsmittel – jeder nimmt zumindest ab und zu Arzneimittel ein. e-Medikation ist daher auch für Menschen sinnvoll, die sich zwischendurch in der Apotheke schnell etwas gegen Erkältung & Co. besorgen.

Mehr Sicherheit für PatientInnen

e-Med e-card, Stethoskop „e-Medikation“ über das e-card-System bietet dafür eine sichere und wirkungsvolle Lösung. Sowohl die vom Arzt oder im Krankenhaus verordneten Medikamente als auch jene frei verkäuflichen Wirkstoffe, die Wechselwirkungen auslösen könnten, werden in einem persönlichen Arzneimittelkonto gespeichert. Damit ist gesichert, dass Ärzte, Apotheker und Krankenanstalten bereits bei der Verschreibung bzw. bei der Abgabe von Medikamenten einen Überblick über alle Arzneimittel erhalten, die von einem Patienten eingenommen werden. Der Patient wiederum hat dadurch eine höhere Sicherheit, dass seine Medikamente auch wirklich zusammenpassen.

Sicherer Zugriiff durch e-card

Die technische Basis für e-Medikation bildet das hoch sichere e-card-System, wobei die persönlichen Arzneimitteldaten nicht auf der e-card selbst, sondern in einem Arzneimittelkonto gespeichert werden. Die e-card des Patienten dient dabei als Zugangs-Schlüssel zu den Arzneimitteldaten.

Pilotbetrieb startet Ende 2010

Vorerst startet e-Medikation Ende 2010 im Rahmen eines Pilotbetriebes in drei Regionen: nämlich Wien um das SMZ-Ost Donauspital, in Oberösterreich in Wels- Grieskirchen und in Tirol in der Region Reutte / Zams. Im Rahmen des Pilotbetriebes ist die Teilnahme für Patienten freiwillig. Österreichweit soll e-Medikation im Laufe des Jahres 2012 zur Verfügung stehen.
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