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e-card Infrastruktur


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e-card

e-card Magdalena Musterfrau 2 Die e-card ist die Schlüsselkarte („key-card“) des Patienten. Mit diesem „Schlüssel“ erhält der berechtigte Arzt Zugriff auf die Anspruchsdaten. Sie ist der Nachweis gegenüber dem Krankenversicherungsträger, dass der Versicherte (bzw. Anspruchsberechtigte) in der Ordination anwesend war, um eine Behandlung in Anspruch zu nehmen. Auf der e-card befindet sich die Sozialversicherungs-Signatur, mit der zu allen Konsultationen (= e-card einlesen) ein Schlüssel erzeugt wird. Dieser stellt die elektronische Unterschrift des Patienten dar.

Durch die Aufbringung qualifizierter Zertifikate kann die e-card auf freiwilliger Basis zur Bürgerkarte aufgewertet werden. Die Bürger­kar­te vereint die Funk­ti­o­nen „sicherer persönlicher elek­tro­ni­scher Ausweis“ und „sichere persönliche elek­tro­ni­sche Un­ter­schrift“, sie kann auch im Privat- oder Wirtschaftsbereich verwendet werden.

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Ordinationskarte

Admin_Karte_gerade.jpg Die Ordinationskarte ist nach dem "Zwei Schlüssel-Prinzip" die Berechtigungskarte des Gesundheitsdiensteanbieters. Nur mit der e-card des Patienten und der Ordinationkarte kann auf Daten im e-card System zugegriffen werden.

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Zentralsystem

Das Zentralsystem besteht aus Konsultationssystem und Kartensystem. Das Konsultationssystem wickelt den Datenverkehr ab. Die wichtigsten Funktionen des Konsultationssystems sind die Anspruchsprüfung, der Änderungsdienst, die Client-Verwaltung und die Betriebsführung. Das Kartensystem wickelt die Transaktionen mit der Chipkarten-Produktion und den Kartenservice-Clients ab. Die wichtigsten Funktionen des Kartensystems sind der Verzeichnisdienst, die Schlüsselzentrale, die Kartenverwaltung und die Anwendungsverwaltung.

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GINA (Gesundheits-Informations-Netz-Adapter)

GINA Generation 2 Die GINA ist die Hardware, auf der die verfügbaren Software-Anwendungen (z.B. e-card Applikation) beim Gesundheitsdiensteanbieter installiert sind. Die GINA sowie die e-card Applikation werden benötigt, um mit dem e-card Server kommunizieren zu können.

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LAN-CCR (Kartenleser)  

  

LAN-CCR Das LAN-fähige Kartenlesegerät dient zum „Lesen“ von e-cards und Ordinationskarten. Dieses Gerät benötigt lediglich einen Leseschlitz, da die Ordinationskarte nicht permanent gesteckt sein muss. Mit der GINA können ein oder mehrere Kartenlesegeräte verwendet werden. Ein Kartenlesegerät kann – genauso wie die GINA - von mehreren Arbeitsplätzen aus verwendet werden.

Video - LAN-CCR Produktion

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GIN und eHI-Net

Das GIN (Gesundheitsinformationsnetz) ist ein geschlossenes Netz, das nur für Anwender im Gesundheitsbereich (Ärzte, Krankenanstalten, Apotheken, etc.) zugänglich ist. Das GIN unterscheidet sich von anderen privaten wie auch von öffentlichen Netzen durch die hohen Anforderungen an Sicherheit, Verfügbarkeit und Qualität. Ärzte und Apotheken erhalten einen GIN-Zugangsnetz-Anschluss. Für Krankenanstalten wurde ein eigener Anschluss (eHI-Net-Anschluss) geschaffen, um deren spezielle Anforderungen wie höhere Bandbreite und redundante Anschlüsse zu erfüllen.

Mit dieser Lösung ist ein gesichertes und qualitativ hochwertiges Netzwerk für den sensiblen Austausch  von medizinischen Daten vorhanden. Die Übermittlung dieser Daten erfolgt NICHT über das Internet!

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Peering Point

Der Peering Point ist mit einem Postverteilzentrum für Datenpakete vergleichbar. Wie in einem Postverteilzentrum werden daher die Poststücke nicht geöffnet, sondern entsprechend ihrer Adresse zugestellt. Alle Datenpakete des GIN (Gesundheits-Informations-Netz) werden über den Peering Point geschickt, da ausschließlich dort die korrekte Weiterleitung zum Empfänger des Datenpaketes erfolgt. Ebenso passieren alle Datenpakete die technischen Sicherheitseinrichtungen des Peering Point, die jeweils auf dem aktuellsten Stand der Technik gehalten werden.

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e-card Rechenzentrum

Um Performance und Ausfallsicherheit zu garantieren, wird das e-card Rechenzentrum an zwei hochsicheren Standorten betrieben, die in Lastverteilung arbeiten.