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1 Milliarde Patientenkontakte im e-card System

Die e-card – 10 Jahre zuverlässiger Schlüssel zum Gesundheitssystem für die österreichische Bevölkerung. Seit der e-card Premiere im Dezember 2004 stehen die „Gesundheitskarte“ im praktischen Scheckkartenformat und das hochsichere e-card System rund um die Uhr für rund 9 Millionen Versicherte zur Verfügung. Im April 2014 wurde die unglaubliche Zahl von einer Milliarde Patientenkontakten erreicht, das heißt:
zum 1 Milliardsten Mal wurde eine e-card in einer Arztordination in ein Kartenlesegerät gesteckt.

Kartenleser_e-card_Hand.jpg


Was heute selbstverständlich ist, war früher oft mühsam. Längst vorbei sind die Zeiten als Herr und Frau Österreicher noch für den Arztbesuch beim Dienstgeber oder bei der Krankenversicherung einen Krankenschein besorgen mussten. Auch bei Urlaubsfahrten oder sonstigen Reisen benötigte man vor 10 Jahren noch Urlaubs- oder Auslandskrankenscheine. Und heute? In EU-Ländern genügt die e-card.


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e-card System ist sicher

Wenn in einer Arztordination oder in einem Krankenhaus eine e-card eingelesen wird, wird über gesicherte Leitungen – nämlich über das Gesundheitsinformationsnetz (GIN) – eine Online-Abfrage an das e-card Rechenzentrum gestellt. Das e-card System meldet zurück, ob und bei welcher Krankenversicherung ein Patient versichert ist, ob er geld- oder sachleistungsberechtigt ist oder ob eine eventuelle Rezeptgebührenbefreiung besteht. Die Abfrage wird im e-card-System dokumentiert. Auf der e-card selbst werden weder versicherungsrelevante Daten noch Gesundheitsdaten gespeichert. Die e-card ist nur der Schlüssel, der den Zugang zu Daten aufsperrt.


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e-card ist längst mehr als Krankenscheinersatz

Ursprünglich als Ersatz für den Krankenschein eingeführt, leistet das e-card System heute deutlich mehr. Schritt für Schritt wurden Papierprozesse durch elektronische Lösungen ersetzt, die Patientinnen und Patienten unnötige Wege ersparen und den Gesundheitsdienstleistern administrative Erleichterungen bringen.


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Arzneimittel-Bewilligungs-Service (ABS)

Anträge für bewilligungspflichtige Medikamente werden mit dem Arzneimittel-Bewilligungs-Service (ABS) rasch und sicher über das e-card System abgewickelt. Hier gilt das Motto „Das Rezept läuft, und nicht der Patient“. Von 2008 bis Ende 2013 wurden fast 10 Millionen ABS-Anträge gestellt. Die durchschnittliche Antwortzeit des chefärztlichen Dienstes lag im Jahr 2013 bei unter 6 Minuten. Die meisten ABS-Anträge werden von Allgemeinmedizinern gestellt, gefolgt von Fachärzten.


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Elektronische Arbeitsunfähigkeitsmeldung (eAUM)

Mehr als 85% aller Krank- bzw. Gesundmeldungen werden bereits elektronisch über das e-card Service eAUM abgewickelt. Der Vorteil liegt in einer schnellen und sicheren Abwicklung ohne Zeitverlust, geringerem Verwaltungsaufwand und einer österreichweit einheitlichen Bescheinigung für alle PatientInnen und Arbeitgeber. Im Jahr 2013 wurden bereits mehr als 5,7 Millionen Krank- bzw. Gesundmeldungen über dieses Service abgewickelt.


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Dokumentationsblatt-Annahme-Service (DBAS)

Auch die Dokumentationsblätter für die Vorsorgeuntersuchung können von Vertragspartnern der Sozialversicherung über das e-card Service DBAS elektronisch erfasst, verschlüsselt und an die Sozialversicherung übermittelt werden. Knapp 4,2 Millionen Befundblätter wurden seit Jänner 2009 über das e-card Service DBAS versendet.


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e-card Bürgerkarte

Die e-card kann auch zur Bürgerkarte aktiviert werden. Die e-card wird dadurch zum elektronischen Ausweis, mit dem Amtswege rund um die Uhr von zu Hause aus erledigt werden können. So auch die zahlreichen Online-Services der österreichischen Sozialversicherung, wie z.B. der eigene Versicherungsdatenauszug, Informationen über in Anspruch genommene Leistungen der Krankenversicherung oder in Zukunft auch das persönliche Pensionskonto.

linkzur e-card Aktivierung


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Datenübertragung erfolgt über gesicherte Netze

Mit dem e-card System wurde die Grundlage für die Nutzung der Gesundheitstelematik in Österreich gelegt. Zur Absicherung der hochverfügbaren e-card Rechenzentren werden modernste Technologien verwendet, die Transparenz und Sicherheit in der Verarbeitung von Gesundheits- und Verwaltungsdaten gewährleisten. Die 25.000 Endgeräte bei den Vertragspartnern werden zwei Mal pro Jahr mit neuer Software versorgt.

Im e-card System gilt das 2-Schlüssel Prinzip – das heißt, nur gemeinsam mit der e-card des Patienten und der Ordinationskarte des Arztes kann auf die Daten zugegriffen werden. Die Datenübertragung im e-card System erfolgt über das Gesundheitsinformationsnetz (GIN) für ÄrztInnen und Apotheken sowie über das eHI-Net für Krankenanstalten. Nur berechtigte Anwender im Gesundheitsbereich wie z.B. Ärzte, Krankenhäuser oder Apotheken haben darauf Zugriff. Diese Netze zeichnen sich durch ihre hohen Anforderungen an Sicherheit, Verfügbarkeit und Qualität aus. Mit dieser Lösung wurden  gesicherte und qualitativ hochwertige Netzwerke für den Austausch sensibler Gesundheitsdaten geschaffen. Mit seinem hochverfügbaren Rechenzentrum, der e-card Infrastruktur und den standardisierten Prozessen für Softwareerweiterungen und Softwareverteilung bietet das e-card System die beste Grundlage für weitere Anwendungen im e-health Bereich und ELGA.