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e-card: neuer Partner - neues Design

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Hauptverband: Neue Generation der e-card kommt im Oktober
Austria Card produziert e-card für die nächsten fünf Jahre

Beginnend mit 13. Oktober 2014 wird eine neue Generation der e-card produziert und ausgeliefert. Der Produktionsauftrag für die e-card wird vom Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger im 5‑Jahreszyklus neu ausgeschrieben.

Neuer Kartenproduzent: Austria Card

Austria Card, einer der wenigen Weltmarktführer in der Entwicklung von hochspezialisierter Chipkartentechnologie mit Firmensitz in Wien, hat in einem europaweiten Vergabeverfahren den Zuschlag für die e-card-Produktion erhalten. Damit wird Austria Card insgesamt rund 9,3 Millionen personalisierte e‑cards mit Bürgerkartenfunktion an die österreichischen Versicherten liefern. Die jährliche Nachversorgung mit e-cards aufgrund von Erst- und Ersatzausstellungen beläuft sich auf rund 1,3 Millionen Karten. Im Jahr 2015 werden zusätzlich rund vier Millionen e-cards getauscht, weil bei diesen Karten die Gültigkeit der Europäischen Krankenversicherungskarte (EKVK) abläuft.

Info

Wesentlich für die Versicherten ist, dass ihre derzeitigen e-cards weiterhin gültig sind. Lediglich bei Neuausstellungen, etwa aufgrund von Verlust, Diebstahl, Defekt oder Erstausstellungen werden e-cards der neuen Generation ausgestellt.

Auch die Admin-Karten (früher Ordinationskarten) – das sind jene Karten, mit denen sich Leistungserbringer im Gesundheitssystem am e-card System anmelden – werden von Austria Card produziert. Der Name dieser Karte wurde deshalb auf Admin-Karte geändert, da in den nächsten Jahren sukzessive weitere Gesundheitsdienste-anbieter (wie z.B. Apotheken, Pflegeheime) an das e-card System angeschlossen werden, um für ELGA gerüstet zu sein. 

Was ist neu an der e-card?

Um einwandfreie Funktionalität und Sicherheit gewährleisten zu können, hat der Hauptverband hohe Qualitätsanforderungen definiert. Basierend auf neuen ISO-Standards wurde dabei das Hauptaugenmerk auf die Qualität und Robustheit des Kartenkörpers gelegt. Der neue e-card Kartenkörper setzt sich aus einer Sandwichkonstruktion aus hochwertigen elastischen, robusten und umweltfreundlichen Kunststofffolien aus Polyestern und Polyolefinen zusammen. Dieser innovative Kartenaufbau sorgt für eine elastischere Haptik und zeichnet sich besonders durch eine erhöhte Lebensdauer aus.

Optisch sticht sofort das neue Logo der Sozialversicherung ins Auge. Die Farben der Karte wurden an das neue Corporate Design des Hauptverbandes angepasst. Durch Einsatz des neuen Kartenkörpers konnte die Prägehöhe der Brailleschrift von 0,25 mm auf 0,35 mm erhöht werden, um die Buchstaben „SV“ für blinde und sehbehinderte Menschen noch leichter tastbar zu machen.

Höchste Sicherheit bei Kartenproduktion

Der Wiener Standort von Austria Card für die Kartenpersonalisierung wurde durch MasterCard und Visa zertifiziert, das gilt als Nachweis für die Einhaltung höchster Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen in der Produktion. Der eingesetzte Chip gehört zur neuesten Chipgeneration eines führenden Herstellers und wurde durch das BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) zertifiziert.

Auch das für die neue e-card ausgewählte Chipkartenbetriebssystem wurde durch das BSI sicherheitszertifiziert. Zusätzlich erfüllt es alle entsprechenden Vorgaben der ISO-Norm 7816. Der Einsatz der e-card als Bürgerkarte wurde im Rahmen der erfolgreichen Zertifizierung durch das BSI als Sichere Signaturerstellungseinheit geprüft und vom A-SIT (Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria) bestätigt. Es ist daher weiterhin möglich, die Bürgerkartenfunktion auf der e-card zu aktivieren und damit Amtswege per Mausklick von zu Hause zu erledigen. Die eingesetzten Materialien sind umweltfreundlich, sodass alte Karten weiterhin über den Hausmüll entsorgt werden können. 

Höchste Sicherheit im e-card System

Im e-card System gilt das Zwei-Schlüssel Prinzip – das heißt, nur gemeinsam mit der e-card des Patienten und der Admin-Karte des Gesundheitsdiensteanbieters kann auf die Daten zugegriffen werden. Die Datenübertragung im e-card System erfolgt über das Gesundheits-Informationsnetz (GIN) für Ärzte und Apotheken sowie über das eHI-Net für Krankenanstalten. Nur berechtigte Anwender im Gesundheitsbereich wie z.B. Ärzte, Krankenhäuser oder Apotheken haben darauf Zugriff. Diese Netze zeichnen sich durch ihre hohen Anforderungen an Sicherheit, Verfügbarkeit und Qualität aus.