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Apotheke: COVID-19 Selbsttest


Hier finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema gratis COVID-19 Selbsttests über e-Medikation.

Personen, die von ELGA oder e-Medikation abgemeldet sind, können sich ihre Anspruchsberechtigung für die Abgabe von gratis COVID-19 Selbsttests bestätigen lassen. Diese Bestätigung kann per Formular über www.sozialversicherung.at/covidtests beantragt werden

Weitere Informationen für Personen, die sich von ELGA abgemeldet haben, finden Sie hier: Gratis COVID-19 Selbsttests für von ELGA abgemeldete Personen

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Wie funktioniert die Verordnung und Abholung in der Apotheke für die gratis COVID-19 Selbsttests?

  • Die Verordnung wird zentral in der e-Medikations-Datenbank gespeichert.
  • Die Kundin bzw. der Kunde übergibt der Apothekerin bzw. dem Apotheker die e-card oder nennt die Sozialversicherungsnummer.
  • Die Apothekerin bzw. der Apotheker ruft durch Stecken der e-card oder durch Eingabe der Sozialversicherungsnummer über die e-Medikation die Liste der offenen Verordnungen ab.
  • Für bezugsberechtigte Personen ist eine Verordnung hinterlegt:
    • Magistrale Zubereitung
    • Text: „COVID-19 Selbsttests“
    • Ausgestellt im Auftrag des Gesundheitsministeriums. Die konkrete Bezeichnung des ELGA-GDA lautet:
      • Kurzbezeichnung: „BMSGPK COV-Testkits“
      • Langbezeichnung: „BMSGPK – Corona Testkits zur Eigenanwendung“ 
  • Die Apotheke erfasst die Abgabe der „COVID-19 Selbsttests“ und löst damit die Verordnung ein.

Mit dem Einlösen ist die Verordnung nicht mehr abrufbar/einlösbar (auch nicht durch eine andere Apotheke). Eine andere Apotheke (mit berechtigtem Zugang zu den Daten des Versicherten) sieht nur mehr den Eintrag „COVID-19 Selbsttests“ als bereits getätigte Abgabe. 

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Was ändert sich dadurch für mich als Apothekerin bzw. Apotheker im Arbeitsablauf?

Für die Abwicklung der Abgabe der gratis COVID-19 Selbsttests wird die bereits flächendeckend vorhandene e-Medikation genutzt. Der Arbeitsablauf für den Abruf der Verordnung und die Abgabe des Produktes ist ident mit den bestehenden Prozessen der e-Medikation, sodass hier keine Änderung gegenüber den bereits etablierten Prozessen eintritt. Die Abrechnungsmodalitäten werden zwischen der Apothekerkammer resp. Pharmazeutischer Gehaltskasse und den Krankenversicherungsträgern bzw. den Krankenfürsorgeeinrichtungen vereinbart.

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Warum wird das gemacht?

In Österreich lebende und/oder arbeitende Personen sollen möglichst flächendeckend und niederschwellig einen kostenlosen Zugang zu COVID-19 Selbsttests bekommen. Die Abgabe erfolgt in öffentlichen Apotheken. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Testmöglichkeiten für den privaten Bereich zu vereinfachen und damit die Anzahl der durchgeführten Tests insgesamt zu erhöhen. 

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Auf welcher gesetzlichen Grundlage erfolgt die Verordnung und Abgabe der gratis COVID-19 Selbsttests?

Die gesetzlichen Grundlagen sind § 20b Gesundheitstelematikgesetz 2012 (GTelG 2012) und § 742b Allgemeines Sozialversicherungsgesetz (ASVG).

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Wie lange gilt diese Lösung?

Diese Lösung ist bis 31.10.2021 befristet.

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Ist bei der Abgabe der gratis COVID-19 Selbsttests das Stecken der e-card des Versicherten notwendig?

Nein, für die Abholung in der Apotheke kann entweder die e-card gesteckt oder die Sozialversicherungsnummer eingegeben werden.

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Werden die Verordnung und die Abholung auf der e-card gespeichert?

Nein. Die e-card ist eine Schlüsselkarte, die den Zugang zu Anwendungen ermöglicht.

Die Verordnung bzw. Abholung der gratis COVID-19 Selbsttests wird in der e-Medikation (einer Funktion der elektronischen Gesundheitsakte ELGA) gespeichert.

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Ab wann können die gratis COVID-19 Selbsttests in der Apotheke abgeholt werden?

Eine Abholung der gratis COVID-19 Selbsttests ist seit 1. März 2021 in allen öffentlichen Apotheken möglich.

Gratis Abgaben dürfen nur aufgrund einer Verordnung in e-Medikation abgebeben werden, die im Auftrag des Gesundheitsministeriums erfasst wurden. Die konkrete Bezeichnung des ELGA-GDA lautet:               

  • Kurzbezeichnung: „BMSGPK COV-Testkits“
  • Langbezeichnung: „BMSGPK – Corona Testkits zur Eigenanwendung"

Alternativ dazu darf für Personen, die sich von ELGA abgemeldet haben, eine Abgabe aufgrund eines gültigen Bestätigungsschreibens über die Anspruchsberechtigung erfolgen.

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Wie lange gilt die Verordnung für die gratis COVID-19 Selbsttests?

Die Verordnung für die gratis COVID-19 Selbsttests ist – analog zur Gültigkeitsdauer von Kassenrezepten - ab dem Datum der automatischen Verordnung für 1 Monat lang gültig. Nach Ablauf dieser Gültigkeitsfrist ist eine Abgabe für diese Verordnung nicht mehr möglich.

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Kann eine Person auch gleich die gratis COVID-19 Selbsttests für andere Personen (z.B. Angehörige) abholen?

Ja, wenn sie die Sozialversicherungsnummer der betreffenden Person kennt.

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Wie viele gratis COVID-19 Selbsttests bekommt eine Person pro Verordnung / pro Monat / in einem gewissen Zeitraum?

An jede berechtigte Person können pro Monat (eine Packung zu) zehn Stück COVID-19 Selbsttests abgegeben werden.

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Dürfen auch Ärztinnen bzw. Ärzte gratis COVID-19 Selbsttests verordnen?

Nein. Sollte eine Verordnung einer Ärztin bzw. eines Arztes mit entsprechenden Informationen hinterlegt sein, ist eine gratis Abgabe nicht zulässig

Gratis Abgaben dürfen nur aufgrund einer Verordnung abgebeben werden, die im Auftrag des Gesundheitsministeriums erfasst wurden. Die konkrete Bezeichnung des ELGA-GDA lautet:           

  • Kurzbezeichnung: „BMSGPK COV-Testkits“
  • Langbezeichnung: „BMSGPK – Corona Testkits zur Eigenanwendung“
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Kann sich jede Bürgerin bzw. jeder Bürger auf diesem Weg einen gratis COVID-19 Selbsttests abholen?

Gratis Abgaben dürfen an alle Personen erfolgen, für die eine entsprechende offene Verordnung in e-Medikation hinterlegt ist. 

Für Personen, die die folgenden Kriterien erfüllen, wird automatisiert eine Verordnung in e-Medikation hinterlegt:

  • das Geburtsjahr muss vor 2012 liegen
  • es muss ein Krankenversicherungsanspruch bzw. ein Anspruch gegenüber einer Krankenfürsorgeeinrichtung bestehen
  • Vorhandensein einer e-card oder zumindest einer Sozialversicherungsnummer.


Bürgerinnen und Bürger, die sich von ELGA gesamt oder vom Service e-Medikation abgemeldet haben, können dieses Service NICHT nutzen. Für Bürgerinnen und Bürger, die sich von ELGA bzw. von e-Medikation abgemeldet haben, besteht jederzeit die Möglichkeit, sich z.B. nur für das Service e-Medikation wieder anzumelden oder über das Formular unter www.sozialversicherung.at/covidtests ein Bestätigungsschreiben über die Anspruchsberechtigung zu bestellen. Es besteht auch die Möglichkeit, sich direkt in der Apotheke oder in einer Teststraße kostenlos testen zu lassen.  

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Gibt es Alternativen, wenn sich Bürgerinnen bzw. Bürger von ELGA bzw. e-Medikation abgemeldet bzw. keinen Krankenversicherungsanspruch haben?

Für Bürgerinnen und Bürger, die sich von ELGA bzw. von e-Medikation abgemeldet haben, besteht jederzeit die Möglichkeit, sich z.B. nur für das Service e-Medikation wieder anzumelden oder über das Formular unter www.sozialversicherung.at/covidtests ein Bestätigungsschreiben über die Anspruchsberechtigung zu bestellen. Es besteht auch die Möglichkeit, sich direkt in der Apotheke oder in einer Teststraße kostenlos testen zu lassen.

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Wie wird bei der Abrechnung vorgegangen?

Die Abrechnungsmodalitäten werden zwischen der Apothekerkammer resp. Pharmazeutischer Gehaltskasse und den Krankenversicherungsträgern bzw. den Krankenfürsorgeeinrichtungen vereinbart.

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Darf ich die gratis COVID-19 Selbsttests abgeben, wenn keine offene Verordnung in e-Medikation ersichtlich ist?

Die Abgabe eines gratis COVID-19 Selbsttests ist zulässig, wenn eine entsprechende offene Verordnung in e-Medikation gespeichert ist. Diese wird 1x pro Monat automatisch für die bezugsberechtigen Personen erstellt. Eine Abgabe ohne Verordnungsbezug auf Rechnung des Krankenversicherungsträgers ist nur dann zulässig, wenn ein Bestätigungsschreiben über die Anspruchsberechtigung vorgelegt wird.

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Benötige ich ein zusätzliches oder neues Softwaremodul, um die Verordnung für die gratis COVID-19 Selbsttests abzurufen oder Abgaben zu speichern?

Nein. Die Verordnung und Abgabe der gratis COVID-19 Selbsttests erfolgt über das bereits etablierte ELGA-Service „e-Medikation“ und erfordert keine Anpassungen an Ihrer bestehenden Software.

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Was passiert, wenn „ELGA/e-Medikation offline ist“?

Für die Abfrage einer offenen Verordnung bzw. die Speicherung der Abgabe von gratis COVID-19 Selbsttests ist jedenfalls eine Abfrage der ELGA bzw. von e-Medikation notwendig. Im Falle einer Nicht-Verfügbarkeit der e-Medikation ist keine Abgabe auf Rechnung des Krankenversicherungsträgers möglich.

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Muss ich die Abgabe in e-Medikation dokumentieren?

Um sicherzustellen, dass eine bezugsberechtigte Person die Verordnung in e-Medikation für einen gratis COVID-19 Selbsttests nicht mehrfach einlöst, ist dessen Abgabe verpflichtend in e-Medikation zu speichern („Einlösung“ der Verordnung).

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Ist für die Abholung der gratis COVID-19 Selbsttests eine e-card mit Foto notwendig?

Nein. Für die Abholung der gratis COVID-19 Selbsttests macht es keinen Unterschied, ob die bzw. der Versicherte eine e-card mit oder ohne Foto besitzt.

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Bekommen mehrfach Versicherte von jedem Krankenversicherungsträger ein Set gratis COVID-19 Selbsttests?

Nein. Auch für mehrfach versicherte Personen wird pro Monat EINE Verordnung für zehn Stück gratis COVID-19 Selbsttests in e-Medikation gespeichert.

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An wen kann ich mich bei technischen Problemen im Zusammenhang mit den gratis COVID-19 Selbsttests über die e-Medikation wenden?

Für Fragen steht Ihnen die ELGA-Serviceline unter 050 124 4422 zur Verfügung. Fragen zur Abwicklung des Prozesses über die Apothekensoftware sind an den jeweiligen Hersteller zu richten. Für Fragen zur Abrechnung steht der jeweilige Krankenversicherungsträger zur Verfügung. Für Fragen zur Logistik steht Ihnen der Verband der österreichischen Arzneimittel-Vollgroßhändler PHAGO Verfügung.