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Fragen und Antworten - Ärztinnen und Ärzte


Welchen Nutzen haben Ärztinnen und Ärzte durch das e-Rezept?

  • Der e-Rezept Ausdruck wird nach der flächendeckenden Einführung nur mehr bei Bedarf bzw. auf Wunsch der Patientin bzw. des Patienten ausgedruckt.
  • Durch den e-Rezept Code, der sowohl die e-Rezept ID als auch die eMed ID enthält, ist Fälschungssicherheit gegeben. Jeder Code kann nur ein einziges Mal eingelöst werden.
  • Für den e-Rezept Ausdruck können Standarddrucker verwendet werden.
  • Das e-Rezept bietet langfristig (nicht nur für die Dauer der Pandemie) die Möglichkeit, kontaktlos Rezepte zu verschreiben, sofern eine Diagnose mit Teleordinationsmitteln möglich ist. 

Wie funktioniert e-Rezept in der Arztordination?

Schritt 1:

e-Rezept erstellen

  • Das e-Rezept (Kassenrezept) wird in der Arztsoftware erstellt und im Hintergrund im e-card System gespeichert.
  • Es erfolgt eine automatische Übernahme der Verordnungsdaten in die e-Medikation. Bei Bedarf können weitere Informationen ergänzt bzw. einzelne Verordnungen entfernt werden (bei einem situativen Opt-Out).


Schritt 2: 

e-Rezept Ausdruck übergeben

  • Bis e-Rezept österreichweit im Einsatz ist, erhalten Patientinnen und Patienten jedenfalls einen Ausdruck, damit die Einlösung in jeder Apotheke möglich ist.
  • Danach kann der Ausdruck wegfallen und erfolgt nur mehr auf Wunsch der Patientin bzw. des Patienten, weil alle notwendigen Informationen elektronisch vorliegen.

Das e-Rezept hat den Status „offen“ im System und kann in einer Apotheke eingelöst werden.

Wie können Ärztinnen und Ärzte das e-Rezept Service nutzen und was ist dafür notwendig?

Sobald Ihr Softwareanbieter e-Rezept implementiert hat, können Sie direkt mit Ihrer gewohnten Arztsoftware arbeiten. Manche e-Rezept Funktionalitäten (wie z.B. den Ausdruck von Blankorezepten) können Sie auch über das e-card System mit der e‑card Weboberfläche nutzen. 

Wenn Sie keine Arztsoftware nutzen oder von der verpflichtenden Nutzung von e-Rezept befreit sind, müssen Sie für die Rezeptausstellung neue Formulare verwenden. Diese können Sie über die e-card Weboberfläche ausdrucken. 

Hier finden Sie eine Anleitung zur Nutzung der e-card Weboberfläche:
Anleitung zur Nutzung der e-card Weboberfläche

Müssen alle Ärztinnen und Ärzte e-Rezept verwenden? 

e-Rezept ist nach dem flächendeckenden Rollout von allen

  • Vertragsärztinnen und Vertragsärzten,
  • Vertragsgruppenpraxen
  • sowie Wahlärztinnen und Wahlärzten mit Rezepturrecht und e-card Ausstattung.

verpflichtend zu verwenden.

Ausgenommen von der verpflichtenden elektronischen Erfassung sind

  • Fachärztinnen und Fachärzte der Immunologie und Pathologie
  • sowie alle Vertragsärztinnen und Vertragsärzte, die vor dem 1.1.1956 geboren sind bzw. die bis 31.12.2021 mitteilen, dass sie ihre Einzelverträge bis 31.12.2022 zurücklegen.

Diese Vertragspartner haben jedoch für die Ausstellung Blankoformulare zu verwenden, zu generieren und auszudrucken. 

Gibt es eine gesetzliche Grundlage für die Einführung von e-Rezept?

Die gesetzliche Grundlage für e-Rezept ist § 31a ASVG (1): „Der Dachverband hat für den gesamten Vollzugsbereich der Sozialversicherung ein elektronisches Verwaltungssystem (im folgenden ELSY genannt) flächendeckend einzuführen und dessen Betrieb sicherzustellen. Das ELSY hat die Verwaltungsabläufe zwischen Versicherten, Dienstgebern, Vertragspartnern und diesen gleichgestellten Personen sowie Sozialversicherungsträgern zu unterstützen und ist so zu gestalten, dass die von den Sozialversicherungsträgern zu vollziehenden Gesetze weitgehend ohne papierschriftliche Unterlagen vollzogen werden können. Seine Bestandteile (Chipkarten, autorisierte Lesegeräte, Programme) sind verbindlich im Rahmen der jeweils vorgesehenen Aufgaben zu verwenden.“

Nehmen alle Versicherten an e-Rezept teil?

Ja, alle in Österreich Versicherten nehmen automatisch an e-Rezept teil.

Jede Person mit einem gültigen Versicherungsanspruch bei einem österreichischen Krankenversicherungsträger hat einen Anspruch drauf, Heilmittel auf Kosten der Sozialversicherung zu beziehen und dafür nur die Rezeptgebühr zu bezahlen. Bisher wurden solche Heilmittel auf einem Papier-Kassenrezept verschrieben, zukünftig auf einem e-Rezept. Es gibt keine Möglichkeit für die Versicherten, sich von e-Rezept abzumelden. Das elektronische Rezept löst den bisherigen papiergebundenen Prozess bei den Kassenrezepten ab. Bei e-Rezept handelt es sich also um die technische Weiterentwicklung (=Digitalisierung) eines bestehenden Prozesses, bei dem man sich auch in der Vergangenheit nicht abmelden konnte.

Welche Rezeptarten können in e-Rezept gespeichert werden?

In e-Rezept können derzeit ausschließlich Kassenrezepte gespeichert werden.

Werden auch Suchtgiftrezepte elektronisch?

Suchtgiftverordnungen werden weiterhin auf Papierrezepten ausgestellt, auf denen so wie bisher die Suchtgiftvignette angebracht wird. 

Welche Daten kommen auf den e-Rezept Ausdruck?

Folgende Daten werden aufgedruckt:

  • Patientin bzw. Patient
  • Verordnung
  • Ausstellungsdatum
  • Ärztin bzw. Arzt
  • e-Rezept Code als Schlüssel zum e-Rezept und zur Verordnung in e-Medikation

Solange e-Rezepte noch nicht in allen Apotheken elektronisch eingelöst werden können, müssen Sie Ihren Patientinnen und Patienten einen unterschriebenen e‑Rezept Ausdruck aushändigen. Dieser gilt als gültiges Kassenrezept und kann bereits heute in jeder Apotheke eingelöst werden. e‑Rezepte können mit herkömmlichen Standarddruckern auf A4 oder A5 ausgedruckt werden.

Muss ich nun anders rezeptieren als bisher?

Nein. Bei einer ordnungsgemäßen Integration des e-Rezept Services in Ihre Arztsoftware ändert sich im Rezeptierungsprozess nichts. Die Rezeptdaten werden, wie gewohnt, einmal eingegeben und im Hintergrund sowohl im e-card System als auch in ELGA gespeichert (sofern kein Opt-Out der Patientin bzw. des Patienten vorliegt). Bis zum Ende der flächendeckenden Einführung muss das e-Rezept verpflichtend ausgedruckt, unterschrieben und der Patientin bzw. dem Patienten übergeben werden. Sobald alle Apotheken mit e-Rezept ausgestattet sind, ist kein Ausdruck mehr nötig. Der Prozess erfolgt dann vollkommen elektronisch. Sie werden rechtzeitig darüber informiert, sobald es soweit ist. Ausdrucke müssen dann nur noch auf Wunsch der Patientin oder des Patienten übergeben werden. Zur Einlösung eines e-Rezeptes in der Apotheke benötigen Patientinnen bzw. Patienten zukünftig entweder ihre e-card, den e-Rezept Code am Handy oder den Ausdruck, auf dem rechts oben der e-Rezept Code aufgedruckt ist.

Kassenrezeptformulare werden Ärztinnen und Ärzten dann nicht mehr zur Verfügung gestellt. Der Druck erfolgt (bei Bedarf) in der Ordination.

WICHTIG: Mittel zur Applikation, wie beispielsweise Infusionsbesteck, bitte zwingend als eigene Verordnungsposition im e-Rezept angeben, damit die Abgabe in der Apotheke ordnungsgemäß erfolgen kann.

Was ist bei der Verschreibung von bewilligungspflichtigen Medikamenten via e-Rezept zu beachten?

Für das Einholen von ABS Bewilligungen bei e-Rezepten gibt es zwei Optionen:

  • Sie können die Bewilligung entweder direkt aus Ihrem Rezeptierungsmodul heraus beantragen oder
  • Sie hängen eine Bewilligung an ein bestehendes e-Rezept an.

Die ABS ID wird in beiden Fällen automatisch im elektronischen Datensatz gespeichert. 

Achtung: Wie bisher muss die Bewilligung vorliegen, bevor Sie Ihren Patientinnen und Patienten den e-Rezept Ausdruck übergeben. Der Bewilligungsstatus wird in der Apotheke nicht überprüft!

Ausgenommen sind jene Fälle, in denen bisher ein Stempel auf der Rückseite des Rezepts als zusätzlicher Hinweis auf eine eingeholte Bewilligung angebracht wurde.

Dies gilt vor allem für:

  • Importe
  • Bestimmte magistrale Stoffe
  • Sonstige Mittel gemäß GV Anlage II
  • Nicht-Arzneimittel

Anstelle des Stempels ist bei diesen e-Rezepten im Kommentarfeld schriftlich zu vermerken, dass eine Bewilligung eingeholt wurde. Analog zur bisherigen Stempel-Sichtprüfung ist hier auch weiterhin die Apotheke verpflichtet zu prüfen, ob der Vermerk über die eingeholte Bewilligung vorhanden ist.

Wie funktioniert e-Rezept bei Hausbesuchen?

Ärztinnen und Ärzte können aus dem e-card System ein Blankoformular (Kassenrezept) ausdrucken. Dabei können auch gleich die Daten der Patientin bzw. des Patienten angedruckt werden (Blankoformular mit Personenbezug). Die Ärztin bzw. der Arzt füllt im Zuge eines Hausbesuchers das Blankoformular händisch aus und versieht es mit Arztstempel und Unterschrift (Ablauf wie heute bei Kassenrezepten). Der e-Rezept Code des Blankoformulars hat den Status „offen“ im System und kann in einer Apotheke einmalig eingelöst werden. Die handschriftlich ergänzten Verordnungen werden von der Apotheke elektronisch nicht nacherfasst. Das Papierrezept muss in der Apotheke zwingend abgegeben werden, damit es abgerechnet werden kann. 

Was ändert sich durch das e-Rezept bei Privatrezepten?

Privatrezepte sind von der Umstellung auf das e-Rezept nicht betroffen. Daten zu Privatrezepten können nicht aus dem e-card System abgefragt werden. Es kann jedoch sein, dass Ihr Softwarehersteller das Format von Privatrezepten an das neue e-Rezept Format angleicht.

Wie funktioniert die Einlösung von e-Rezepten in der Apotheke?

Die Apotheke ruft das einzulösende e-Rezept im e-card System ab. Dafür gibt es drei Möglichkeiten:

  • durch Stecken der e-card oder
  • durch Scan des e-Rezept Codes vom e-Rezept Ausdruck oder vom Handy oder
  • durch manuelle Eingabe der REZ-ID

Wie funktioniert e-Rezept bei Ärztinnen bzw. Ärzten mit Hausapotheke?

Auch die Kassenrezepte, die von einer Ärztin bzw. einem Arzt mit Hausapotheke ausgestellt werden, werden als e-Rezept gespeichert. Für jene Medikamente, die direkt in der Hausapotheke abgegeben werden können, wird der Prozess der Ausstellung und Einlösung von den Software-Herstellern entsprechend parallelisiert werden. Die Abrechnung der Hausapotheken erfolgt wie bisher elektronisch. Zusätzlich muss in Zukunft auch der elektronische e-Rezept Datensatz bei der Abrechnung übermittelt werden. Stellt die Ärztin bzw. der Arzt ein Rezept mit einem Medikament aus, das nicht lagernd ist, muss bis zur vollständigen österreichweiten Einführung des e-Rezeptes zwingend ein e-Rezept Ausdruck erstellt, von der Ärztin bzw. dem Arzt unterschrieben und der Patientin bzw. dem Patienten überreicht werden, damit eine Einlösung in jeder Apotheke ermöglicht wird.

Kann e-Rezept auch von Wahlärztinnen und -ärzten genutzt werden?

Ja. Auch Wahlärztinnen und Wahlärzte können e-Rezepte ausstellen, sofern sie über einen Rezepturrechtsvertrag mit einem Krankenversicherungsträger und einen e‑card Anschluss verfügen.

Müssen auch Zahnärztinnen und Zahnärzte e-Rezept nutzen?

Eine Nutzung von e-Rezept in der gewohnten Arztsoftware ist für Zahnärztinnen und Zahnärzte möglich, sofern der jeweilige Softwarehersteller ein entsprechendes e-Rezept Modul anbietet. Alternativ sind als Ersatz für die Kassenrezept-Vordrucke im herkömmlichen Format zukünftig Blankoformulare zu nutzen, die über die Weboberfläche des e-card Systems heruntergeladen werden können. 

Folder, Sticker und Plakate zum e-Rezept können hier heruntergeladen und kostenlos unter info(at)svc.co.at bestellt werden.

Kann e-Rezept auch von Krankenanstalten genutzt werden?

Ja, Krankenanstalten können e-Rezept nutzen.

Wer kann die Rezeptdaten von e-Rezepten abrufen?

  1. Eine Ärztin bzw. ein Arzt kann jene e-Rezepte einsehen, die sie oder er ausgestellt hat, nicht aber solche e-Rezepte, die andere Ärztinnen bzw. Ärzte ausgestellt haben.
  2. Die Apotheke, an die die Patientin bzw. der Patient den e-Rezept Ausdruck bzw. den e-Rezept Code übergeben hat, kann das unter diesem Code im e-card System gespeicherte e-Rezept abrufen. Durch Stecken der e-card der Patientin bzw. des Patienten kann die Apotheke eine Liste aller offenen e-Rezepte zu dieser Person abrufen.
  3. Die Patientin bzw. der Patient selbst kann über das Portal der Sozialversicherung oder die zugehörige App alle off­enen Rezepte einsehen, die für sie bzw. ihn sowie Mitversicherte unter 14 Jahren ausgestellt wurden.
  4. Das Team der e-card Serviceline kann auf bestimmte Daten zum Rezept zugreifen, um Auskunft erteilen zu können. Dabei handelt es sich um administrative Daten wie z.B. die ausstellende Ärztin bzw. den ausstellenden Arzt oder das Verordnungsdatum. Das Team der e-card Serviceline kann nicht auf die Verordnungen (Medikamente) zugreifen.
  5. Mitarbeitende der Sozialversicherung können wie auch bisher im Zuge der Rezeptabrechnung die Daten der abgerechneten Rezepte abrufen.  

Werden e-Rezepte auf der e-card gespeichert?

Nein. e-Rezepte werden zentral im e-card System gespeichert.

Die e-card ist der Schlüssel zum e-card System. Auf der e-card selbst sind keine Daten zu Rezepten oder Medikamenten gespeichert.

Wie lange werden ausgestellte e-Rezepte im e-card System gespeichert?

e-Rezepte werden nach §132 Abs. 1 BAO sieben Jahre lang im e-card System gespeichert. Die Einlösung eines e-Rezeptes ist wie bisher ab dem Ausstellungsdatum einen Monat lang möglich.

Was passiert, wenn das e-card System offline ist?

Für den Fall, dass das e-card System oder auch die Arztpraxis offline ist, können Blanko-Rezepte auf Vorrat ausgedruckt werden. Jedes Blanko-Rezept (mit oder ohne Personenbezug) enthält im e-Rezept Code eine eindeutige Rezept-ID. Es ist daher nicht möglich, einen einzelnen Vordruck auszudrucken und das Formular zu kopieren. Dies würde zu Fehlerfällen in der Apotheke führen, da bis auf den ersten Ausdruck alle Folgerezepte den Status „eingelöst“ hätten. Die ausgedruckten Blanko-Rezepte sind analog zu den heutigen Rezeptformularen zu verwenden, müssen also unterschrieben und an die versicherte Person übergeben werden. Ein Nacherfassen der handschriftlichen Verordnungen im e-card System ist nicht verpflichtend.   

Was ist der Unterschied zwischen e-Rezept und e-Medikation?

e-Medikation ist eine Anwendung der elektronischen Gesundheitsakte ELGA, mit der unerwünschte Wechselwirkungen und Mehrfachverordnungen von Medikamenten verhindert werden können. Ärztinnen und Ärzte sowie Apothekerinnen und Apotheker haben damit einen besseren Überblick, welche Medikamente für eine Patientin bzw. einen Patienten verordnet und abgegeben wurden. Mit der e‑Medikation werden medizinische Informationen übermittelt. Von ELGA bzw. der e‑Medikation können sich Bürgerinnen und Bürger abmelden.

Die sogenannte „kontaktlose Medikamentenverschreibung“ wurde aufgrund der Corona-Krise als befristete Übergangslösung auf der bestehenden e-Medikation umgesetzt. Es handelt sich dabei um eine „Notlösung“, die geschaffen wurde, um die Ansteckungsgefahr für Patientinnen und Patienten und Ärztinnen und Ärzte zu minimieren. Medikamente werden in der e-Medikation in der elektronischen Gesundheitsakte ELGA eingetragen. Das können aber nur die Patientinnen und Patienten nutzen, die an ELGA teilnehmen. Mit dem e-Rezept können Kassenrezepte für alle Krankenversicherten elektronisch ausgestellt, eingelöst und abgerechnet werden. Mit e-Rezept wird das derzeit papiergebundene Kassenrezept abgelöst. Von e-Rezept können sich Versicherte daher nicht abmelden.

Ist mit den unterschiedlichen Einlösungsmöglichkeiten beim e-Rezept Medikamentenmissbrauch möglich?

Nein, im Gegenteil. Das e-Rezept bildet einen durchgängigen Prozess von der Rezepterstellung bis zur Rezeptabrechnung ab und schützt daher auch vor Medikamentenmissbrauch.

Jedes e-Rezept hat einen eindeutigen e-Rezept Code, der nur ein einziges Mal eingelöst werden kann. Unabhängig davon, ob die Versicherten mit einem Ausdruck, dem e-Rezept Code aus der App oder mit der e-card in die Apotheke kommen - der Code zum Rezept ist in allen Fällen der gleiche. Sobald das e-Rezept eingelöst wurde, wird dieses als „eingelöst“ markiert und ein weiterer Medikamentenbezug in einer anderen Apotheke ist nicht mehr möglich. Beim Versuch einer Apotheke, ein bereits eingelöstes Rezept aufzurufen, würde eine Fehlermeldung mit dem Hinweis erscheinen, dass das Rezept bereits eingelöst wurde.

Auch die Vordrucke (Blanko-Formulare), die zum Beispiel für den Hausbesuch oder einen IT-Ausfall in Ordinationen gelagert werden, haben eine eindeutigen Code. So ein Ausdruck, der im Bedarfsfall händisch ausgefüllt wird, kann daher ebenfalls nur ein einziges Mal eingelöst werden. 

An wen kann ich mich im Falle von Fragen zu e-Rezept bzw. technischen Problemen wenden? 

Bei Fragen zu e-Rezept bzw. im Falle von technischen Problemen steht Ihnen die e‑card Serviceline telefonisch unter 050 124 33 22 von Montag bis Freitag zwischen 7:00 und 18:00 Uhr sowie am Samstag zwischen 7:00 und 12:00 Uhr zur Verfügung. Bei Fragen zu Ihrer Arztsoftware wenden Sie sich bitte direkt an Ihren Software-Hersteller.

Wohin können sich Patientinnen und Patienten bei Fragen zu e-Rezept wenden?

Die e-card-Serviceline steht für Patientinnen und Patienten österreichweit unter der Telefonnummer 050 124 3311 von Montag bis Donnerstag zwischen 7:30 und 17:00 Uhr und am Freitag von 7:30 bis 16:30 Uhr für allgemeine Fragen zur Verfügung.